Michael Grübel GmbH & Co. KG
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Wussten Sie schon …? 14 spannende Fakten

Der Alltag hält viele interessante Fakten bereit. Hätten Sie beispielsweise gewusst, dass das Umgraben der Gartenerde bei Tauwetter die Menge an Nacktschnecken reduziert, Lecks in Wasserleitungen mit Farbe ermittelt werden oder Wasser den WLAN-Empfang stören kann? Wir haben 14 spannende Fakten zum Stöbern gelistet.

  1. Eisschichten

Wenn Wasser gefriert und zu Eis wird, ist das für unsere Häuser, Straßen und andere Bauwerke oft schädlich – wie sich an geplatzten Wasserleitungen oder aufgesprungenen Asphaltdecken zeigt. Für Tiere und Pflanzen sind Eisschichten hingegen überlebenswichtig, denn unter dem Eis ist es wärmer als in der kalten Luft. So können Tiere unter der Eisdecke Wasser finden und Pflanzen Schutz.

  1. Nacktschnecken

Nacktschnecken überwintern, indem sie sich im Herbst in die Erde eingraben. Dort legen sie auch ihre Eier ab. Damit in der neuen Gartensaison möglichst wenig Nacktschnecken das angebaute Gemüse verzehren, kann man den Garten im Winter bei Tauwetter umgraben, sodass die Eier an die Oberfläche kommen und dort der Kälte erliegen.

  1. Zecken

Anders als man denkt, können Zecken auch sehr kalte Temperaturen gut überleben. Sie verfallen in eine Winterstarre und zehren von ihren Reserven bis das nächste Frühjahr kommt. Problematisch wird es für die Zecken, wenn die Temperaturen im Winter ungewöhnlich hoch sind – dann krabbeln sie schon früh im Jahr herum, sterben aber, weil sie keine Nahrung finden.

  1. Monitoring

Betriebe, in denen Lebensmittel hergestellt, gelagert oder verkauft werden, sind gemäß EU-Verordnung 852/2004 verpflichtet, ein Überwachungssystem – sogenanntes Monitoring – zur Prävention von Schädlingsbefall zu installieren und eine durchgehende Dokumentation zu gewährleisten.

  1. Häuser in Hang- oder Muldenlage

Nicht nur Häuser in Uferregionen sind bei starken Regenfällen (Hochwasser) gefährdet. Häuser in Hang- oder Muldenlage können aufgrund des abfließenden Wassers ebenso von Überflutungen betroffen sein. Versickerungsfähige Flächen sollten erhalten bleiben, kleine Mauern oder Erdwälle schützen das Gebäude ebenso. Bei Neubauten das Haus höher setzen lassen und Hauseingänge mit Stufen schützen. Rückstauklappen an den Abwasserrohren sind gleichermaßen empfehlenswert wie eine gute Abdichtung der Durchlässe für Telefon- und Stromleitungen sowie Heizungsrohre. Hochwertige oder wertvolle Gegenstände sollten vorsichtshalber nicht im Keller gelagert werden.

  1. Wasserleitungen

Wasser nimmt in der Natur eine Sonderstellung ein, denn es dehnt sich sowohl in sehr warmem als auch in kaltem Zustand aus. In der kalten Jahreszeit ist dies wichtig zu beachten. Sind Wasserleitungen Frost ausgesetzt, dehnt sich das darin stehende Wasser aus und kann die Leitung zum Platzen bringen.

  1. Wasserrohrbruch

Im Volksmund spricht man meist vom Wasserrohrbruch, dabei ist selten ein Rohr wirklich zerbrochen. Häufig handelt es sich um kleine Leckagen an alten Dichtungen oder um Korrosionsschäden. Nicht immer ist die Stelle, an der das Wasser sichtbar wird und als Feuchteschaden zum Beispiel an der Wand auftritt, mit dem Ort der Leckage identisch. Um das Leck zu finden, musste deswegen früher oft die ganze Wand oder der komplette Fußboden aufgeklopft werden.

  1. Keller

Im Winter kann der Keller beruhigt gelüftet werden, damit die kältere Luft die Feuchtigkeit im Keller aufnehmen kann. Grundsätzlich sollte immer, insbesondere aber in Altbauten, für eine ausreichende Luftzirkulation gesorgt sein. Es ist daher auch sinnvoll, Regale an den Innenwänden oder in der Raummitte, jedoch nicht an den Außenwänden aufzustellen.

  1. Luftfeuchtigkeit

Wenn warme Luft abkühlt, steigt die relative Luftfeuchtigkeit. Wenn sich kalte Luft erwärmt, sinkt die relative Luftfeuchtigkeit. Also: Selbst, wenn es draußen regnet, schneit oder neblig ist, reduzieren Sie durch Lüften die Luftfeuchtigkeit, wenn die Außenluft kühler als die Innenluft ist und sich die Luft nach dem Lüften im Raum erwärmt.

  1. Ventilatoren, Windmaschinen und Turbogebläse

Ventilatoren, Windmaschinen und Turbogebläse werden häufig in Kombination mit Kondens- oder Adsorptionstrocknern eingesetzt. Sie erhöhen die Luftumwälzung und empfehlen sich vor allem bei verwinkelten, mit Inventar bestückten Räumen – etwa bei vollgestellten Lager- oder Kellerräumen. Durch die verstärkte Luftzirkulation wird die Feuchtigkeit von der trockenen Luft schneller aufgenommen – vorausgesetzt, der Raum wird permanent gut gelüftet.

  1. Luftaustausch

Beim Lüften sollten Sie für einen kompletten Luftaustausch sorgen. Am besten einige Minuten querlüften, also Fenster und Türen an zwei Raumenden gleichzeitig öffnen. Nach fünf bis zehn Minuten ist die gesamte Raumluft ausgetauscht. Wenn Sie zu lange lüften, kühlt der Raum aus. Deswegen gilt: Je kälter es draußen ist, desto kürzer sind die Lüftungszeiten.

  1. Beschlagene Fenster

Wenn Ihre Fenster morgens im Winter beschlagen sind, sollten Sie sich angewöhnen, abends vor dem Schlafengehen einen kompletten Luftwechsel durchzuführen. Die Fenster beschlagen, weil sich die Luft nachts aufgrund der Nachtabsenkung der Heizung abkühlt. Die Feuchtigkeit aus der abkühlenden Luft kondensiert an den kälteren Oberflächen, also an Außenwänden oder Fenstern.

  1. Leckortung mittels Farbproben

Bei der Leckortung mittels Farbproben werden unterschiedliche Farbmittel in Bodenabläufe und Abwasserleitungen gestreut und anschließend bewässert. Per Sichtkontrolle kann so leicht der schadenursächliche Ablauf gefunden werden.

  1. WLAN-Störung durch Wasser

Es gibt Faktoren, die den WLAN-Empfang stören können. Neben Metall und benachbarten Netzwerken zählt Wasser zu den WLAN-Feinden. Klingt merkwürdig, stimmt aber. Denn Wasser schwingt perfekt mit den 2,4-GHz-Funkwellen mit. Dadurch ist es einer der größten Störenfriede. Ebenfalls können Handtuchtrockner oder Wände mit einem hohen Feuchtigkeitsgrad das WLAN stören.