Michael Grübel GmbH & Co. KG
Michael Grübel GmbH & Co. KG Elpke 106, D-33605 Bielefeld

Richtiges Verhalten bei Starkregen

Starkregen kann massive Schäden anrichten. Mit der richtigen Vorgehensweise im Ernstfall ersparen Sie sich eine Menge Ärger. Deshalb finden Sie in diesem Ratgeber wissenswerte Tipps zum Verhalten bei Wasserschäden. Machen Sie sich schlau und erfahren Sie Informatives zu Sofortmaßnahmen sowie zur korrekten Kommunikation mit Ihrer Versicherung!

Erste Maßnahmen bei Starkregen

Sollte nach einem Starkregen der Keller unter Wasser stehen, muss schnell reagiert werden. Die wichtigste Maßnahme ist das Abstellen des Stroms, da es ansonsten zu lebensgefährlichen Stromschlägen kommen kann. Ist der Hauptverteilerkasten nicht erreichbar, sollte der Energieversorger kontaktiert werden. Ist der Strom abgestellt, überprüfen Sie, ob sich Heizöl oder andere gefährliche Stoffe in dem überfluteten Bereich befinden und gegebenenfalls ausgelaufen sind. Falls ja, ist unverzüglich die Feuerwehr darüber zu informieren.

Versicherung informieren und Wasserschaden dokumentieren

Auch beim Versicherungsschutz gibt es im Rahmen von Überflutungsschäden einiges zu beachten:

  • Grundsätzlich muss die zuständige Versicherung schnellstmöglich über den Schaden informiert werden.
  • Detailreiche Bilder der betroffenen Räume und der beschädigten Möbel können bei der Schilderung des Schadens hilfreich sein.
  • Damit der Versicherer die Möglichkeit hat, den Wasserschaden selbst zu begutachten, dürfen Handwerker in der Folgezeit erst nach Absprache beauftragt werden.
  • Zerstörte Besitztümer sollten Sie keinesfalls entsorgen, bevor Ihre Versicherung dies freigegeben hat. Schließlich dient alles als Beweis, um das Ausmaß des Wasserschadens aufzunehmen.

Ein zu schnelles und hektisches Handeln kann dazu führen, dass Sie Ihren Versicherungsschutz verlieren. Bewahren Sie Ruhe und stimmen Sie alle Details der Schadensmeldung mit der Versicherungsgesellschaft ab!

Das Risiko für Folgeschäden minimieren

Die Versicherungen möchten sich von den entstandenen Schäden zwar oft ein Bild machen, jedoch hat der Versicherungsnehmer auch die Aufgabe, Versicherungsschäden möglichst gering zu halten. Die Vermeidung beziehungsweise Minimierung von Folgeschäden steht im Fokus. Auch diese Aufgabe erfordert eine überlegte Vorgehensweise:

  • Das feuchte Inventar in den betroffenen Räumen muss schnellstmöglich aus- und weggeräumt beziehungsweise hochgestellt werden. Ob Möbel, Teppiche, Elektrogeräte oder Bücher. Alles was nass ist, treibt die Luftfeuchtigkeit in die Höhe und ist aus dem Gebäude zu entfernen.
  • Lagern Sie Möbel und andere Besitztümer an einem gut belüfteten Ort. Trocknen Sie diese mit Handtüchern ab.
  • Schwere oder große Einrichtungsgegenstände, die sich nicht ohne Weiteres aus dem Haus tragen lassen, können Sie unterlegen und hochstellen. Auch wasserdichte Kunststofftüten können von unten als Schutz vor Nässe dienen.
  • Das stehende Wasser muss möglichst zeitnah abgepumpt werden – natürlich in Absprache mit der Versicherung.
  • Restwasser und Schlamm zügig beseitigen.

Professionelle Bautrocknung durch Trocknungsfachbetrieb Michael Grübel GmbH & Co. KG

Sind die ersten Sofortmaßnahmen erledigt und das Wasser abgepumpt, ist die Bautrocknung wichtig. Bedenken Sie, dass Fehler bei der Trocknung des Gebäudes erhebliche Kosten verursachen können. Werden Mauerwerk, Böden und Co. nicht sachgemäß von der überschüssigen Feuchtigkeit befreit, drohen zuzüglich zu den eigentlichen Überflutungsschäden kostspielige Folgeschäden und eine Gesundheitsgefahr durch Schimmelpilzbefall.

Beauftragen Sie besser gleich einen Profi mit der Sanierung des Wasserschadens und verhindern Sie zusätzlichen Ärger. Wir beraten Sie gern und sind bei Bedarf für Sie da.

Bildquelle: Photo by Inge Maria on Unsplash