Michael Grübel GmbH & Co. KG
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Fragen & Antworten zur Heizung – Effizienz, Lebensdauer, Schutz

Die maximale Effizienz einer Heizung hängt von der richtigen Nutzung ab. Bei Bedarf kann die Effizienz durch Nachrüsten verbessert werden. Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Heizungsanlage fit machen und wann Sie über den Austausch nachdenken sollten!

Wie lässt sich die Heizung für mehr Effizienz optimieren?

Viele Heizungsanlagen lassen sich nachträglich auf- beziehungsweise umrüsten, um ihre Effizienz zu steigern. Beispielhafte Maßnahmen sind:

  • Nachrüsten: Um die Heizungsanlage fitter zu machen, können moderne Ventile oder Armaturen nachgerüstet werden, die die Systemtemperaturen und den Brennwertbetrieb verbessern.
  • Austausch: Aber auch der Austausch gewöhnlicher Bauteile wie zum Beispiel das Thermostatventil an den Heizkörpern kann einiges bewirken. Außerdem trägt der Austausch einer alten Heizungspumpe zur höheren Effizienz bei.
  • Einbau: Bei älteren, aber auch bei modernen Heizungsanlagen ist es sinnvoll, einen hydraulischen Abgleich einzubauen. Dieser sorgt dafür, dass das Wasser gleichmäßig in allen Räumen durch die Rohre fließt und diese aufwärmt. Fehlt dieser Abgleich, werden die Heizkörper, die am entferntesten von der Heizungsanalage liegen, erst erwärmt, wenn die Heizkörper, die sich in der Nähe der Anlage befinden, die entsprechende Temperatur erreicht haben. Dadurch bleiben manche Räume kühl, obwohl die Heizung durchgehend arbeitet.

Grundsätzlich ist es sinnvoll nachzurechnen, ob sich der Austausch der oben genannten Komponenten gegenüber einem Neukauf wirklich lohnt.

Heizung auf Eiskristall-Symbol gestellt, was bringt das?

Wussten Sie, dass die Eiskristall-Einstellung auf dem Thermostat der Heizung nur den Heizkörper selbst vor dem Vereisen schützt, jedoch nicht die Rohre? Besser ist es, das Ventil der Heizung ein wenig aufgedreht zu lassen, sodass auch die Heizungsrohre vor Frostschäden geschützt sind.

Außerdem ist eine konstant-warme Raumluft aus Heizkostengründen zu empfehlen. Ansonsten kühlen nicht beheizte Räume stark aus und müssen letztlich mehr beheizt werden, damit sie wieder eine Temperatur von rund 20 Grad Celsius aufweisen. Das treibt die Heizkosten in die Höhe.


Wann ist eine Heizung veraltet?

Technisch gesehen, wird eine Heizungsanlage, die älter als 15 Jahre ist, als veraltet bezeichnet. Es ist ratsam, regelmäßig den Zählerstand zu prüfen. Steigt der Energieverbrauch mit den Jahren, stimmt oft etwas mit der Anlage nicht. Ebenfalls sollten hohe Abgaswerte zu denken geben. Diese werden durch den Schornsteinfeger regelmäßig überprüft. Falls einer der vorgenannten Punkte zutrifft, sollte ein Fachmann um Rat gebeten werden. Dieser ermittelt, ob bei der Heizung nur einzelne Teile oder gar die ganze Anlage ausgetauscht werden muss.

Jetzt fragen Sie sich vielleicht, wie alt Ihre Heizungsanlage ist oder wo Sie dies nachlesen können. In der Regel steht neben dem Hersteller auch das Baujahr auf dem Typenschild am Kessel. Sollten Sie nicht fündig werden, kann das Alter über das Protokoll des Schornsteinfegers in Erfahrung gebracht werden. Ergänzende Tipps:

  • Achten Sie darauf, ob sich Reparaturen oder Ausfälle häufen, denn dies kann ein Indiz dafür sein, dass Ihre Heizungsanlage veraltet ist.
  • Kleinere Fehler oder Störungen können selbst bei einer neuen Anlage auftreten, allerdings sollten die Defekte nicht zu einem Dauerauftrag werden.
  • Zu der Heizungsanlage gehört nicht nur der Heizkessel, sondern auch die Heizungsrohre und Heizkörper. Sollten die Rohre sehr alt sein, können diese porös werden und Lecks (winzige Löcher / Risse) entstehen. Dies gilt auch für die Heizkörper – sie können anfangen zu rosten und Leckagen aufweisen.

Falls Ihre Heizungsanlage die vorgenannten Auffälligkeiten zeigt, sollten Sie über eine Modernisierung oder Neuanschaffung der Heizungsanlage nachdenken. Ihr Sanitär- und Heizungsfachbetrieb kann Sie zu diesem Thema umfangreich beraten.